Aikido Veranstaltungen in München und Umgebung

Lehrgang mit Jos Vanroy, 5. Dan Tendoryu-Aikido in Großhadern
Lehrgangsfoto Jos Vanroy in Grosshadern, MünchenEs ist bei uns eine gute und gern angenommene Tradition geworden, das Jahr mit Jos Vanroy aus Genk (Belgien) einzuläuten.
Bereits am Freitag Abend ging es los und dauerte bis Sonntag Mittag. Wie in den Vorjahren beschäftigte sich Jos Vanroy mit Grundlagen. Dieses mal lag sein Augenmerk auf der Art und Weise, wie wir stehen und uns ausrichten. Natürlichkeit ist dabei ein wichtiges Ziel, ohne Schnörkel und überflüssiges Gehabe. So haben wir an den drei Trainingseinheiten gar nicht so viele Varianten trainiert, sondern sind immer wieder zum Ausgangspunkt und zu den Grundtechniken zurückgekehrt.

Lehrgangsfoto Jos Vanroy in Grosshadern, München

Wie auch in den letzten Jahren besuchten uns dabei viele Aikidoka aus dem Süden Deutschlands. Da ja auch bei uns die Tendoryu-Gemeinschaft ein wichtiger Punkt ist, freut uns immer sehr, die anderen mal wieder zu treffen und sich mit ihnen beim Abendessen auszutauschen.

Der Samstag brachte noch einen weiteren Programmpunkt: Wir besuchten gemeinsam eine Teezeremonie, die von Thomas Breiter, einem langjährigen Zeremonienmeister, bereitet wurde. Sehr beeindruckt von der Komplexität der Abläufe, hielt jeder sehr erfürchtig eine Tasse des grünen Tees in Händen - für die meisten war es das erste mal einen solchen Tee zu sich zu nehmen.

Teezeremonie in Grosshadern, München
 
Kenji Shimizu Sensei (8. Dan, Tokio) leitete internationalen Lehrgang
Eine tolle Stimmung herrschte an allen drei Tagen! In der Judo-Halle des TSV Großhadern an der Heiglhofstraße 25 leitete Aikido-Großmeister Kenji Shimizu Sensei (8. Dan / Tokio)vom 4. bis 6. März einen internationalen Aikido-Lehrgang. Die Organisation klappte wie am Schnürchen; trotz gewisser Sprachgrenzen wurde verletzungsfrei trainiert und am Abend saß man völkerverständigend zusammen!
„Yoku irasshaimashita - herzlich willkommen! Wir freuen uns ganz besonders Kenji Shimizu Sensei - Gründer des Tendoryu Aikidos - begrüßen zu dürfen”, betont Dr. Peter Buhl, Abteilungsleiter Aikido beim TSV Großhadern. Der 70-jährige Großmeister kommt seit vielen Jahren nach Deutschland - dieses Mal auch wieder zum TSV Großhadern. Hier hatte er schon vor über 30 Jahren (wohl das erste Mal im Jahr 1978!) zum Lehrgang geladen. Es kamen über 120 Teilnehmer,  nicht nur aus allen Teilen Deutschlands, sondern auch aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Niederlande, Italien, Slowenien Serbien und der Schweiz. Kenji Shimizu Sensei war in Begleitung seines Sohnes Kenta Shimizu, der in seine Fußstapfen tritt, und seiner Frau Birgit Lauenstein-Shimizu, die als Übersetzerin zur Verfügung stand.
Es war ein „erfrischender” Lehrgang und das in mehrerer Hinsicht: Shimizu Sensei zog mit seinen Techniken und Erklärungen alle in seinen Bann. Schwierige Abläufe wurden einfach erklärt und so wagte sich auch der eine oder andere Anfänger an komplexe Techniken. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt - vom dreimonatigen Anfänger (der übrigens verletzungsfrei und gut mithalten konnte) bis hin zu den hochgraduierten Dan-Graden, von den vielen Tendoryu-Aikidoka bis hin zu anderen Stilrichtungen, die sich allsamt  größte Mühe gaben, den von Shimizu Sensei und seinen Sohn Kenta  so „locker” und einprägsam vorgeführten Techniken zu folgen. Aus Mailand war eine besonders große Aikido-Gruppe eigens nach München angereist, eine etwas kleinere Gruppe kam aus Slowenien.

Lehrgangsfoto Shimizu Sensei in Grosshadern, München

Wakasensei Kenta Shimizu leitete am Samstag eigens ein „japanisches” Kindertraining, das etwas anders verlief wie gewohnt. Großen Wert legte Wakasensei auf das „Ukemi”, die Fallschule. Alle teilnehmenden Kinder und Jugendlichen bekamen feste Plätze in der Halle zugewiesen, so dass keiner Gefahr lief, beim Fallen einem anderen in die Quere zu kommen. Dann folgte eine „Gruppenarbeit” mit einem Verantwortlichen aus den Reihen der Teilnehmer. Alle in der jeweiligen Gruppe waren Feuer und Flamme, das beste Ukemi hinlegen zu können. Selbst spielerische Elemente fanden sich in dem Training. Im nachhinein betrachtet, schienen manch einem dann die Unterschiede doch nicht so groß zu sein!


Lehrgangsfoto Wakasensei in Grosshadern, München

Insgesamt waren all nach dem Lehrgang so begeistert, dass man schon den Ruf nach einer Wiederholung vernehmen konnte - vielleicht im nächsten Jahr! Ein herzlicher Dank geht auch Birgit Lauenstein-Shimizu, die das Japanische nicht nur ins Deutsche, sondern dann auch noch ins Englische übersetzte. Für die Großhaderner Aikidoka war es besonders erfreulich, dass nicht nur Martin Blümel vom Ismanninger Dojo zum 2. Dan, sondern auch die Großhaderner Peter Buhl und Ulrich Schäfer zum 1.Dan, sowie Peter Bielig zum 2. Dan graduiert wurden. Herzliche Glückwünsche! 

Bodo-Klaus Eidmann
 
Nächste Mitgliederversammlung
April 2014
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